
Mobilität ist ein Grundrecht. Es muss allen Einwohnern möglich sein sich in der ganzen Schweiz rasch, ökölogisch und günstig zu bewegen. Dabei dürfen nicht nur volkswirtschaftliche Faktoren betrachtet werden. Alle Regionen sollen mit dem Service Public erschlossen sein. Die Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur sollen verstärkt den umweltfreundlichen Lösungen wie Eisenbahn, öffentlicher Nahverkehr und Velorouten zu Gute kommen. Dies sowohl für Pendel- als auch Freizeitverkehr. Mit innovativen Lösungen soll der Gütertransport wo sinnvoll möglich vom restlichen Verkehr entkoppelt werden, z.B. durch vollautomatische unterirdische Gütertransportanlagen oder Umschlagknoten am Stadtrand.
Da die Städte bereits gebaut sind und der Verkehr bereits einen grossen Teil des öffentlichen Raumes einnimmt, sollen die Verkehrsteilnehmer entflechtet und wo sinnvoll unterirdisch geführt werden. So kann die Oberfläche vermehrt den Fussgängern für Begegnungszonen zur Verfügung stehen. Die Stadtplanung soll sicherstellen, dass Einkaufsmöglichkeiten, Apotheken, Arztpraxen, öffentliche Verkehrsmittel und Naherholungsgebiete für Fussgänger innert weniger als 15 Minuten erreichbar sind. Dadurch wird die Abhängigkeit von Autos reduziert und die Stadtbewohner können ihre täglichen Bedürfnisse ohne ausserordentliche Reisen erfüllen.
Meine Ziele:
- Gut ausgebauter öffentlicher Verkehr, insbesondere in und zwischen den grossen Agglomerationen.
- Mehr Tangentialverbindungen in der Stadt Bern zur Entlastung des Stadtkerns.
- Deutlich vergünstigter öV für StudentInnen und RentnerInnen mit Ergänzungsleistungen.
- Carsharing und Mitfahrzentralen fördern.
- P+R am Stadtrand mit Vergünstigung für öV Tageskarten.
- Begegnungszonen in den Quartieren und die Innenstädte möglichst autofrei gestalten.